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Wettbewerbsausschreibung für den Bereich bürgerschaftliches Engagement
Kategorie: Kultur, Politik, Soziales, VeranstaltungenVON: MP
Neuausschreibung des bundesweiten Wettbewerbes "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement"
Bereits zum dritten Mal setzt die Stiftung "Bürger für Bürger" Impulse für die Zusammenarbeit von MigrantInnen und Einheimischen in der Praxis der Integrationsarbeit.
MigrantInnen kommen oft nur als Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements vor. Gemeinsames und gleichberechtigtes Engagement von MigrantInnen und Einheimischen in gemeinnützigen Organisationen stellt noch immer eine Ausnahme dar. Mit der Wiederauflage des bundesweiten Wettbewerbs "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" will die Stiftung auf eine positive Veränderung dieser Situation hinwirken.
Bis zum 30. November 2007 können Einzelpersonen und Gruppen bereits realisierte Projekte einreichen bzw. sich mit neuen innovativen Ideen bewerben. Die Projekte sollen mit dem Wettbewerb identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden.
Kriterien für die Prämierung
Vorbild: Praxisprojekte, die erfolgreich aber bislang noch vereinzelt sind, jedoch eine bundesweite Verbreitung und viele Nachahmer verdienen.
Innovation: Praktikable Ideen, die eine erstmalige Erprobung und Umsetzung (als Pilotprojekt) verdienen.
Migranten als Subjekte: Migrantinnen und Migranten engagieren sich selbst für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen.
Grenzüberwindung: Migrations- bzw. Kulturgrenzen werden überwunden: Migranten engagieren sich gemeinsam mit Einheimischen. Migranten unterschiedlicher nationaler oder ethnischer Herkunft engagieren sich gemeinsam.
Über Selbsthilfe hinaus: Das Engagement geht über die Selbsthilfe - etwa zur Verbesserung der Migrationssituation - hinaus.
Migrationsstatus ist nachrangig: Bei der Anlage der Engagementprojekte ist der Migrationsstatus der Beteiligten nachrangig gegenüber ihrem Status als Bürger des Gemeinwesens in dem oder für das sie sich engagieren.
Preise
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch:
Geldpreise: 1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro - diese sollen vor allem zur Weiterentwicklung bzw. Verbreiterung guter Praxis bzw. zur Erprobung praktikabler Idee eingesetzt werden. Schon bei der Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen sollte nachvollziehbar herausgearbeitet werden, in welcher Weise das Preisgeld sinnvoll eingesetzt werden würde.
Öffentlichkeit: Alle Preisträger und möglichst auch die nicht preisgekrönten jedoch ebenfalls nennenswerten Beiträge sollen eine größtmögliche Öffentlichkeit erfahren: durch eine entsprechende öffentliche Preisträgerveranstaltung sowie durch eine attraktive Präsentation im Internet.
Kontakte: Die Stiftung wird - gemeinsam mit weiteren Unterstützern - den Preisträgern bei der Weiterentwicklung oder erstmaligen Realisierung mit der Vermittlung von Kontakten zu kompetenten Unterstützern und relevanten Entscheidungsträgern behilflich sein.
Netzwerk und gegenseitige Hilfe: Von den Wettbewerbsteilnehmern wird erwartet, dass sie ihre Erfahrungen und ihr Know how mit den anderen Beteiligten sowie mit weiteren ehrlich Interessierten teilen, etwa bei gelegentlichen regionalen oder themenorientierten Netzwerktreffen.
Einsendeschluss ist der 30. November 2007.
Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, DVDs / Filmen, Publikationen und Internetverweisen sind zu richten an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Singerstr. 109, 10179 Berlin, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de, Tel. 030 / 24 31 49-0.
Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.

