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Tagung: Schule mit Migrationshintergrund
Kategorie: VeranstaltungenVON: MP
In deutschen Großstädten kommt jedes zweite Kind aus einer Einwandererfamilie. Die Situation an den Schulen in der Bundesrepublik wird dadurch seit Jahrzehnten geprägt. Eine Tagung setzt sich mit diesem Thema vom 14. bis 16. Februar in Hamburg auseinander. Ziel ist es, dem "Katastrophendiskurs" einen Dialog zwischen Theorie und Praxis entgegenzusetzen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Bildungspolitik, Schulen, SchülerInnen und Eltern zu erarbeiten.
SCHULE MIT MIGRATIONSHINTERGRUND
14. - 16. Februar 2008 in Hamburg
(genaue Tagungsorte im Programm)
Anmeldung: tagung@verikom.de
Tel.: 040 / 238 55 83-16
Fax: 040 / 238 55 83-2916
Tagungsbeitrag: € 40,- (ermäßigt: € 10,-)
Tagungsprogramm (deutsch) Conference Programme (english)
Seit Jahrzehnten müssen die deutschen Schulen damit umgehen, dass viele Schülerinnen und Schüler aus eingewanderten Familien kommen und ihre Sprachen und Kulturen mitbringen. In den Großstädten hat jedes zweite Kind einen Migrationshintergrund, in vielen Schulen stellen Einwandererkinder bereits eine deutliche Mehrheit - Tendenz steigend.
Lange haben Schulen und Bildungspolitik diese Entwicklung zu ignorieren versucht. Oft wurde die kulturelle Herkunft der SchülerInnen für ihr schulisches Scheitern verantwortlich gemacht. Hier zeichnet sich erst allmählich ein Umdenken ab.
Ziel der Tagung ist es, das Thema Schule und Migration aus dem "Katastrophendiskurs" zu lösen, der in der öffentlichen Wahrnehmung vorherrscht. Es geht auch anders. Sowohl neueste internationale Vergleichsstudien als auch Beispiele aus guter Praxis aus dem In- und Ausland zeigen, dass Schule mit Migrationshintergrund gelingen kann.
Es geht nicht um fertige Rezepte, sondern um einen gemeinsamen Lernprozess. Im Dialog zwischen Theorie und Praxis und im Austausch von Erfahrungen können konkrete Handlungsempfehlungen für Bildungspolitik, Schulen, SchülerInnen und Eltern erarbeitet werden.
Die Tagung organisiert diesen gegenseitigen Austausch: Neben Inputs aus Theorie und Praxis bietet sie Gelegenheit zur Diskussion in den vier Themenschwerpunkten interkulturelle Schule, Elternbeteiligung, Fördermaßnahmen und Diskriminierung.
Die Tagung wird veranstaltet von
Dr. Jens Schneider, verikom - Verbund für Interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V.
Prof. Ursula Neumann, Institut für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg
in Kooperation mit
Heinrich-Böll-Stiftung
Vodafone Stiftung Deutschland
ZEIT-Stiftung
Umdenken - Heinrich Böll Stiftung Hamburg e.V.
http://www.umdenken-boell.de/
Die Tagung wird unterstützt von
Aktion Mensch
British Council
Senat der Freien und Hansestadt Hamburg
Preuschhof Stiftung
Diakonie
Amerikanisches Generalkonsulat Hamburg

