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"Vielfalt vor und hinter der Kamera"
Kategorie: Kultur, Politik, SozialesVON: HK
Zum Auftakt der 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin haben sich 80 Mitglieder der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen der "Charta der "Vielfalt" angeschlossen und damit ein Zeichen für die verstärkte Beschäftigung von Migrantinnen und Migranten gesetzt.
Die "Charta der Vielfalt" ist ein Bekenntnis zu Vielfalt, Toleranz, Fairness und Wertschätzung in der Arbeitswelt. Sie wurde am 13. Dezember 2006 auf Initiative der Deutschen BP, von Daimler, der Deutschen Bank und der Deutschen Telekom im Bundeskanzleramt ins Leben gerufen. Angela Merkel ist Schirmherrin der Initiative. Staatsministerin und Integrationsbeauftragte Maria Böhmer koordiniert die Charta. Bei einem Empfang im Bundeskanzleramt überreichte sie den Neuunterzeichnern ihre Charta-Urkunden und betonte: "Dass Vielfalt in der Filmbranche gelebt wird – sowohl vor als auch hinter der Kamera – ist von großer Bedeutung für die Integration in unserem Land. Die Botschaft für die Öffentlichkeit lautet: Vielfalt ist eine Chance. Gleich, ob Migranten im Spielfilm oder im Infotainment eingesetzt werden: Sie prägen das Bild, das von Integration in Deutschland vermittelt wird."
Die Allianz Deutscher Produzenten- Film & Fernsehen repräsentiert mit nahezu 150 Mitgliedern die wichtigsten deutschen Produktionsunternehmen aus den Bereichen Animation, Kinofilm, TV-Entertainment und TV-Fiktion. Alexander Thies, Vorsitzender des Vorstands: "Die Film- und Fernsehproduzenten stehen seit je her bei Auswahl und Beschäftigung ihrer Mitarbeiter für große Offenheit und Toleranz- Cast und Crew mit verschiedensten Lebens- und Erwerbsbiographien zeigen die gelebte Vielfalt in unserer Branche."
Bundesweit haben sich bereits mehr als 700 Unternehmen und Institutionen der "Charta der Vielfalt" angeschlossen. "Diese Entwicklung zeigt: Vielfalt lohnt sich. Immer mehr Unternehmen und öffentliche Einrichtungen erkennen, welche Potenziale durch die aktive Förderung der unterschiedlichen Fähigkeiten einer vielfältigen Belegschaft geweckt und genutzt werden können", betonte Böhmer.

