Mittelmeerfilmtage 2008 vom 10. bis 23. Mai im Innenhof der Stadtbibliothek
Kategorie: Veranstaltungen - NürnbergFilme aus dem Mittelmeerraum im Original mit Untertitel
Kinovergnügen wie im Süden - Freiluftkino mit Filmen aus dem Mittelmeerraum
Alle Jahre wieder lädt das Mobile Kino und das Inter-Kultur-Büro zu Kinovergnügen wie im Süden ein. In der Tradition mediterraner Freiluftkinos bieten die „Mittelmeerfilmtage“ im romantisch-grünen Innenhof der Stadtbibliothek vom 10. bis 23. Mai wieder interessante Filme aus verschiedenen Ländern rund ums Mittelmeer. Die Veranstalter hoffen, dass das Wetter mit den richtigen Temperaturen für passendes Ambiente sorgt – gespielt wird aber bei jedem Wetter.
Tony Gatlifs Film „Swing“, der mit viel Musik in die Welt der französischen Sinti entführt, eröffnet die Filmtage am 10. Mai.
Die Geschichte des Serben Todor, der sich im Triest der unterschiedlichen Kulturen als kleiner Schmuggler durchs Leben schlägt, erzählt der Film „La fine del Mare (Das Ende des Meeres)“ von Nora Hoppe (italienisch-serbische Originalfassung mit Untertiteln, 15./19./22.Mai).
In Valeria Bruni Tedeschis „Actrices – Oder der Traum aus der Nacht davor“ steckt die erfolgreiche Schauspielerin Marcelline in der Rolle der Natalja Petrowna mitten in den Proben zu Turgenjews „Ein Monat auf dem Lande“, als sie beginnt, unaufhaltsam in eine ausgewachsene Sinnkrise zu schlittern… (franz.OmU, 16./18./20.Mai).
In „Eduart“, dem neuen Film der in Berlin lebenden griechischen Regisseurin Angeliki Antoniou, begeht ein junger Albaner einen Raubmord im Homosexuellen-Milieu Athens und wird in seine Heimat abgeschoben, wo er wegen eines früheren Diebstahls im Gefängnis landet. Dort gerät er in Grenzsituationen und muss sich seiner Vergangenheit stellen… (griechisch-albanische OmU, 21.+23.Mai).
Als „Preview“ läuft am 11. und 13.Mai der italienisch-französische Streifen „Mio fratello è figlio unico – Mein Bruder ist ein Einzelkind“ von Daniele Luchetti: Accio, der schon als Kind den Spitznamen „das Ekel“ bekam, legt sich mit allen an. Während sein älterer Bruder Manrico sich als mitreißender Frauenschwarm und als Arbeiterführer bewundern lässt, wird er zum Entsetzen der Familie zum Neo-Faschisten. Der Film beobachtet die Hassliebe zwischen den beiden Brüdern in den bewegten 1960-er und 70-er Jahren (ital. OmU).
„WWW – What a wonderful world“ von Faouzi Bensaidi erzählt die sich überraschend ineinander verknüpfende Geschichte der schönen Verkehrspolizistin Kenza, ihrer Freundin Souad, die als Putzfrau und manchmal als Prostituierte arbeitet, deren Lieblingskunden Kamel, der sein Geld als Auftragskiller verdient und des Botenfahrers Hicham, der sich illegal durch die Computernetze hackt (arabische OmU, 12./14.+17. Mai).
Beginn ist jeweils um 21.15 Uhr, Einlass eine Stunde vorher. Eintritt: 7,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro, 4er-Karte 22,50 Euro. Alle Infos im Internet in Kürze unter www.mittelmeerfilmtage.de
Programmübersicht 2008 als pdf.

