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Texte - Positionspapiere - Konzeptionelles
Beiträge in dieser Kategorie beschäftigen sich aus einer praktischen Perspektive heraus mit Ansätzen interkultureller Arbeit bzw. mit Konsequenzen für soziale und kulturelle Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft.
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Auf dem Weg zur interkulturellen Gesellschaft. Konzepte zur interkulturellen Arbeit
AutorIn:
Prof. Dr. Karl-Heinz Flechsig, Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Ethnologie - Interkulturelle Didaktik
Zusammenfassung:
or dem Hintergrund der Globalisierung und Multukulturalisierung nahezu aller Gesellschaften werden im ersten Teil des Vortrages die Voraussetzungen für kulturell überlebensfähige Gesellschaften skizziert. Flechsig beschreibt einen „Dritter Weg“ jense ...
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Alle Informationen zum Text anzeigenDer Fremde und das Eigene: Stereotype und Vorurteile – was deren Nutzen, aber auch deren Gefahr ist
AutorIn:
Stefan Schmid, Diplom-Psychologe
Zusammenfassung:
Stefan Schmid legt seinen Überlegungen das (umstrittene) Konzept der „Kulturstandards“ von Thomas zugrunde. Die Kultur einer Gesellschaft/ einer Nation
definiert er – etwas verkürzt ausgedrückt – als Gesamtsystem dessen, was richtig & falsch, gut & ...
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Alle Informationen zum Text anzeigenIntegration vor Ort gestalten. Handlungsmodelle für die nachhaltige Integration von Familien mit Migrationshintergrund in Kommune und Stadtteil
AutorIn:
Monika Jaeckel, und Wolfgang Erler, beide Deutsches Jugendinstitut (DJI)
Zusammenfassung:
Mit dieser Veröffentlichung richtete sich das DJI ausdrücklich auch – neben den institutionellen Akteuren vor Ort und der Politik – an die örtliche Zivilgesellschaft. Damit sind EinzelaktivistInnen, Initiativen und Vereine sowohl von „Einheimischen“ ...
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Alle Informationen zum Text anzeigenKulturarbeit in der Einwanderungsgesellschaft
AutorIn:
Mark Terkessidis, Psychologe und freier Journalist
Zusammenfassung:
Seit Beginn der rot-grünen Regierung 1998 versteht sich Deutschland formell als Einwanderungsgesellschaft. Die kulturelle Artikulation von MigrantInnen wird damit zu einem integralen Bestandteil der gesamten kulturellen Praxis. Allerdings ist die off ...
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Alle Informationen zum Text anzeigenMultikulti ade? Neue Ansätze Interkultureller Pädagogik in der Schule und Jugendarbeit
AutorIn:
Prof. Dr. Doran Kiesel, Fachhochschule Erfurt, Prof. Dr. Paul Mecheril, Universität Bielefeld, u.a.
Zusammenfassung:
Die Tagungsdokumentation beinhaltet zwei theoretisch-konzeptionelle Beiträge und vier kurze Präsentationen von Projekten, die neue Wege interkultureller Jugendarbeit gehen. Im Einführungsvortrag behandelt Prof. Dr. Doran Kiesel die Probleme des Kultu ...
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Alle Informationen zum Text anzeigenWeg mit der rosa Multikultibrille! Plädoyer für einen kulturalismuskritischen Ansatz in der interkulturellen Bildungsarbeit
AutorIn:
Veronika Kabis, Leiterin des Zuwanderungs- und Integrationsbüros Saarbrücken
Zusammenfassung:
Veronika Kabis zeigt in diesem Beitrag die – ungewollten – negativen Folgen einer auf falschen Grundannahmen basierenden Pädagogik sehr anschaulich und konkret auf. Anhand konkreter Beispiele (interkulturelle Projekte in Kindergärten; eine Plakatkampagne für Integration; Jugendwettbewerb "Auf den Spurend der Kulturen") analysiert sie die dahinter stehenden – meist unreflektierten – Einstellungen und deren Konsequenzen. Trotz bester Absichten sieht sie in gängigen interkulturellen Ansätzen einen problematischen Umgang mit Unterschieden, der Fremdheit konstruiert und betont und MigrantInnen auf ihre ethnisch-kulturelle Herkunft reduziert. Dadurch werden MigratInnen zu Objekten pädagogischen Handelns und Stereotype werden ungewollt reproduziert statt überwunden. Die gesellschaftliche Wirkung solcher kulturalisierenden Ansätze ist Aufrechterhaltung struktureller Ungleichheit und Machtasymmetrie.
Kulturalismuskritische Pädagogik muss sich dagegen ernsthaft mit den Bedingungen der Einwanderungsgesellschaft auseinander setzen und die Identität von MigrantInnen jenseits ethnischer Zuschreibungen analysieren. Sie ist unbequem und muss mit Widerstand rechnen. Denn sie bekommt reflexiven Charakter, sie stellt permanent in Frage, löst Reflexions- und Diskussionsprozesse bei allen Beteiligten aus.
Kulturalismuskritische Pädagogik muss sich dagegen ernsthaft mit den Bedingungen der Einwanderungsgesellschaft auseinander setzen und die Identität von MigrantInnen jenseits ethnischer Zuschreibungen analysieren. Sie ist unbequem und muss mit Widerstand rechnen. Denn sie bekommt reflexiven Charakter, sie stellt permanent in Frage, löst Reflexions- und Diskussionsprozesse bei allen Beteiligten aus.
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